Hier geht es um Aufklärung mit praxisnahen Umsetzungstipps und ganz viel Klarheit. Wir möchten Beziehungsvielfalt normalisieren und Dich auf Deinem Weg begleiten, um Deine Beziehungswelt so zu gestalten, dass es allen Beteiligten damit gut geht. Wir wünschen uns eine diverse, inklusive, sexpositive und offene Welt.
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#146 - Bauch will was anderes als Kopf - und nun?
04.10.2026 8 min
Bauch oder Kopf? Sonja zeigt, wie du innere Konflikte verstehst und beide Seiten verhandelst – mit praktischen Tools für deinen Alltag.
In dieser kurzen Impuls‑Folge geht es darum, was hilft, wenn Gefühl und Verstand in unterschiedliche Richtungen ziehen. Sonja klärt, was sie mit „Bauch“ und „Kopf“ meint, zeigt drei Wege im Umgang damit und teilt konkrete Tools, mit denen du deine innere Verhandlung alltagstauglich machen kannst.
📌 Themen dieser Folge:
Begriffe klären: Was meint Sonja mit „Bauch“ (Gefühle/Körper) und „Kopf“ (Vernunft/Werte)?
Drei Wege im Umgang: Disziplin, Ausleben oder Verhandeln – und wann was sinnvoll ist
Praktische Tools: kreative Alternativen, 0–10‑Skalen, Worst‑Case durchdenken, Realismus‑Check
Haltung: Gefühle als Information ernst nehmen, ohne automatisch zu handeln
Kontext: Buchhinweis und kritischer Blick auf pauschale Empfehlungen
Fazit: Verbindung statt Kampf – innere Kooperation zwischen Bauch und Kopf
💡 Das Wichtigste in Kürze
Gefühle liefern wertvolle Infos, sind aber kein automatischer Handlungsbefehl.
Zwischen Disziplin, Ausleben und Verhandeln ist Verhandeln oft am nachhaltigsten.
Tools wie Skalen, Worst‑Case‑Gedanken, lautes Aussprechen/Teilen und kreative Kompromisse schaffen Handlungsspielraum.
Dauerhaftes Ignorieren vom Bauch erschöpft; blindes Folgen hat Risiken – Ziel ist eine transparente, wohlwollende Verbindung.
📚 Buchtipps:
Maja Storch: „Machen Sie doch, was Sie wollen“ (Autorenwelt)
📣 Impulse zum Mitmachen
Nimm dir ein paar Minuten und notiere: Wo ziehst du gerade zwischen Bauch und Kopf? Welche 2–3 Alternativen fallen dir ein?
Sprich einen Worst‑Case laut aus oder teile ihn mit einem Menschen deines Vertrauens. Prüfe: Was ist wirklich wahrscheinlich – und was wäre dein Plan B?
Halte Aha‑Momente fest und diskutiere sie mit Freundys oder in deiner Community. Jede Person darf fühlen, was sie fühlt.
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