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#141 - Entschuldigungen, überflüssig oder unverzichtbar?
30.08.2026 32 min
Echte Entschuldigungen: Was sie sind, wann sie helfen und wie sie wirken – mit Impulsen aus der GfK und vielen Praxisbeispielen.
In dieser Folge taucht Sonja in das Thema Entschuldigen ein: von Definitionen über die Perspektive der Gewaltfreien Kommunikation bis zur Frage, wann und wie eine Entschuldigung wirklich trägt. Es geht um Haltung, Empathie und Repair – und um Stolpersteine wie Floskeln, Rechtfertigungen und systemische Dynamiken.
📌 Themen dieser Folge:
Was ist eine Entschuldigung? Definitionen, Rollen und gesellschaftliche Funktionen
GfK-Perspektive: Schuld vs. Bedauern – Verbindung durch Bedürfnisse
Wann Entschuldigungen helfen – Kontext, Timing und Deeskalation
Wie Entschuldigungen wirken: Haltung, Ton und Körpersprache
Praxis: Empathie zeigen, Ich-Botschaften, hilfreiche Formulierungen
Was keine Entschuldigung ist – und welche Alternativen trotzdem unterstützen
Fehlerkultur und Geschlechterdynamiken in Beziehungen
Fazit: Entschuldigung als Teil von Repair statt bloße Höflichkeitsformel
💡 Das Wichtigste in Kürze
Entschuldigung = Anerkennung des Schmerzes + eigener Anteil + Versuch der Wiedergutmachung; Vergebung bleibt optional.
GfK verlagert den Fokus: von Schuld hin zu Bedauern, Bedürfnissen und Verbindung.
Haltung vor Wortwahl: Authentizität, Ton und Präsenz zählen mehr als perfekte Sätze.
Entschuldigungen sind ein Baustein im Prozess: Anerkennung → Repair → Lösung.
Keine echten Entschuldigungen: Abstreiten, Rechtfertigen, Kleinreden, „Tut mir leid, dass es dir so geht“.
Erklärungen nur freiwillig und nicht als Verteidigung; Empathie, Trost und Reparaturhandlungen können hilfreich sein.
Rollenbilder prägen Entschuldigungsverhalten; emotionale Verantwortung gehört nicht einseitig verteilt.
🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – Einführung
Beziehungsweise Anarchie von BeA (Autorenwelt | Unrast)
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Unsere Reihe „Umgang mit Betrug“:
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