#139 - Back to mono - warum, wie, was ist problematisch?
Du hast offen/poly gelebt und willst zurück oder du fragst dich grundsätzlich wie du leben willst
16.08.2026
33 min
Zusammenfassung & Show Notes
Back to Mono: Gründe, Kriterien und Schritte für die bewusste Rückkehr zur Monogamie – solo oder in bestehender Beziehung.
In dieser Folge widmet sich Sonja der Frage, wie „Back to Mono“ gelingen kann: Was eine bewusste Entscheidung für Exklusivität bedeutet, welche Motive dahinterstehen und wie du den Übergang – allein oder gemeinsam mit Partnys – achtsam gestaltest. Du hörst, welche Kriterien bei der Entscheidung helfen und wie Vorsorge gegen spätere Zweifel aussehen kann.
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In der Folge geht's um Sexpositivität als Kulturunterschied zwischen Mono und Poly – und um die Frage, was du dir in die neue Beziehungsform mitnehmen willst. Wissen über die eigene Lust gehört auf jeden Fall dazu, egal in welcher Beziehungsform. Klick auf den Link unten und starte deinen heißen Sommer mit dem Beducated Quiz. Es schneidet dir aus über 150 Kursen deine persönliche Roadmap zu einem lustvolleren Sexleben zu. Mit unserem Code mpc bekommst du 50–60 % Rabatt.
Was hat dir geholfen, was fehlt dir noch? Teile gern deine Erfahrungen zum Wechsel in Richtung Monogamie – dein Feedback hilft, künftige Folgen noch nützlicher zu machen.
Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
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Transkript
Willkommen beim Mono, Poly & Co., dem Non-Profit-Wissens-Podcast für Beziehungen in allen Formen.Ich bin Sonja Jüngling, Paar- und Sexualberaterin und außerdem Beziehungsbegeisterte,Abenteurerin und Gegensatzaushalterin.Mein wundervolles Team und ich liefern dir frei Haus und kostenlos alles,was du für die individuelle Gestaltung deiner Beziehungen benötigst.Mit ganz praktischen Tipps, Insights und Interviews.Schön, dass du für dich losgehst. Nutz gern zusätzliche Unterstützungsangeboteund schaff Raum für das, was dich bewegt.Und nun viel Spaß mit der heutigen Folge.Hallo und willkommen zu einer neuen MoPoCo-Folge. Heute geht es um das ThemaBack to Mono. Das heißt, heute spreche ich darüber, wie du das angehen könntest,wenn du darüber nachdenkst, wieder zur Monogamie zurückzukehren.Das heißt, diese Folge ist relevant für dich, wenn du dich fragst,welche Beziehungsform du leben willst.Sie ist aber vor allem relevant für dich, wenn du darüber nachdenkst,wieder in die Monogamie zurückzukehren, weil du schon mal polyamor gelebt hastbzw. aktuell nicht monogam lebst.Die Frage kann für dich auch relevant sein, wenn du aktuell poly oder offen lebst oder versuchst,und mit deiner Partnerperson in einer relativ ungemütlichen Phase steckst,in der ihr darüber nachdenkt, ob ihr vielleicht vorübergehend oder dauerhaftdie Beziehung doch wieder schließen möchtet.Die Frage, kann oder möchte ich, zurück zu Monogamie und wie geht das,begegnet mir in meiner Praxis relativ selten.Das heißt, im Gegensatz zu den anderen Folgen habe ich heute relativ wenig Fallbeispieleund rede sehr theoretisch.Und wie immer bei uns gilt, nimm das für dich mit, was sich gut für dich anfühlt,was in dir resoniert und Sinn macht und alles andere lässt du liegen.Denn, das ist meine Sicht der Dinge, genährt durch mein Team,denn der Folgenvorschlag mit auch Teilen des Inhaltes kommen aus dem Team.Und das kann für dich passend sein oder eben nicht.Ich gebe wie immer einen Ausblick. Ich rede als erstes natürlich darüber,worüber wir reden. Dann spreche ich über die Gründe für eine Rückkehr in dieMonogamie. Dann über die Kriterien.Dann rede ich darüber, wie das konkret aussehen kann und was du für die Zukunftda mitnehmen könntest. Und natürlich gibt es wie immer auch ein Fazit.Also was meine ich mit zurück in die Monogamie?Es geht mir nicht darum, dass ich durch ein Versehen nur noch eine Partnerpersonhabe oder ausschließlich eine Partnerperson habe, sondern es geht darum,dass du darüber nachdenkst, die bewusste Entscheidung für eine Exklusivität zu treffen.Ob das nur eine emotionale oder nur eine körperliche oder beides oder noch aufeinem ganz anderen Bereich ist, nur zum Beispiel auf die Romantik bezogen,das steht auf einem ganz anderen Blatt.Aber die Frage, um die es heute geht, ist, möchte ich mich bewusst dafür entscheiden,einen oder mehrere Bereiche meiner Beziehungen wieder exklusiv zu leben?Was gibt es für Gründe für die Rückkehr zur Monogamie? Da gibt es einige tatsächlich.Einer davon ist, dass mir Poly oder Offenleben gerade einfach zu anstrengend ist.Genauso wie die Monogamie und jede andere Beziehungsform kann Poly oder Offenleben anstrengend sein.Und das könnte einer der Gründe sein, warum du sagst, boah, nee,diese Aspekte, das ist mir einfach zu viel. Es sind so viele Sachen,an die ich denken muss. Ich werde so oft mit meinen Triggern konfrontiert.Es sind mir zu viele Menschen. Es ist mir zu viel abzusprechen. Was auch immer.Einfach grundsätzlich Poly oder offen ist mir gerade zu anstrengend.Ich möchte es wieder ein bisschen kleiner haben.Du könntest auch sagen, Poly oder offen ist mir gerade zu unruhig.Es sind zu viele Menschen, die reinkommen oder rausgehen. Zu viele unklare Beziehungsstati.Es ist mir bei zu vielen Menschen zu unklar, wie ich bei denen stehe.Und ich muss mir zu viele Gedanken darüber machen, wie das weitergeht.Ein weiterer Grund könnte sein, dass du Angst vor Diskriminierung hast oderdass du Diskriminierungsgefühle empfindest.Dass du also, wenn die Leute dich fragen, was für einen Beziehungsstatus hastdu eigentlich, dass du dann ins Schwimmen kommst oder vielleicht auch wirklichblöde Erfahrungen hast.Und das sorgt vielleicht dafür, dass du mindestens für eine Zeit lang den Wunschhast, normal zu sein, zum Mainstream dazu zu gehören, keine Ausnahme zu sein,wenn es um diese Themen geht.Und dein Grund für die Rückkehr zur Monogamie könnte auch sein,dass du jetzt gerade einfach merkst, Mono gefällt mir einfach besser.Ich will einfach Mono leben. Du brauchst ja gar keine Begründung für,du kannst es einfach mehr mögen.Ein Grund für Monogamie könnte auch sein, dass es eine größere Partnerauswahl gibt.Denn es leben mehr, deutlich mehr Mono als Polyamor.Und obwohl Polyamor oder offen lebende Menschen theoretisch ja unendlich vieleMenschen daten können und vielleicht sogar wollen und viele Beziehungen habenwollen, die gleichzeitig sind, sind die Kapazitäten ja begrenzt.Und vor allem die Lebensgemeinschaft, also die klassische Beziehungsrolltreppemit Beziehung, Exklusivität, Zusammenwohnen, Kinder, Haus und so weiter,die ist ganz oft ja schon besetzt, auch bei Polys.Oder wenn die Menschen solopoly leben, wollen sie vielleicht gar keine verbindliche,finanzielle, wohnliche Abhängigkeit oder Gemeinschaft mit anderen Menschen.Oder sie haben schlicht und ergreifend keine Kapazitäten dafür,weil sie so viele verbindliche, aber eben nicht auf eine Lebensgemeinschaftausgerichtete Beziehungen haben, dass sie so eine Lebensgemeinschaft gar nicht haben wollen.Und wenn du da auf der Suche bist, dann bist du vielleicht bei Mono besser aufgehoben,weil die haben entweder eine und sind dann nicht mehr offen oder sie haben keineund sind offen. Das ist also relativ klar umrissen.Und das kann auch sein, dass dir nicht Poly zu unruhig ist, sondern dass dirMono einfach klarer, einfacher und einfacher handelbar erscheint.Ein Grund, wieder zur Monogamie zurückzukehren, ist, dass du eine neue Personkennenlernst, die aber Mono leben möchte.Und dann solltest du dir das natürlich gut überlegen, weil das von vielen Kriterienabhängt, ob du das dauerhaft gut finden wirst. Da komme ich aber gleich noch zu.Und ich habe es eingangs schon gesagt, die Rückkehr zur Monogamie kann auch,eine Phase innerhalb eurer Bestandsbeziehung sein,weil ihr vielleicht gerade sehr aufregende Zeiten in euren Polyamor oder offenenVersuchen hinter euch habt oder da drin stecktund ihr überlegt, dass ihr mindestens phasenweise das Ganze jetzt wieder exklusivgestaltet, dann solltet ihr euch natürlich gut überlegen, wie lang diese Phaseist und an was für Kriterien ihr eigentlich messt, dass ihr jetzt gerade wieder geschlossen seid.Also, es gibt viele Gründe für die Rückkehr in die Monogamie oder auch vieleGründe, um Monogamie zu starten.Wenn du dazu mehr wissen willst, dann schau doch mal in frühere Folgen rein.Da gibt es zum Beispiel eine Folge darüber, was Vor- und Nachteile von Monoamorie sind.Und es gibt die Folgen Erstkontakt-Poly, Erstkontakt-Mono. Da ist auch ganzviel Wissen darüber drin.Welche Kriterien sollte ich denn jetzt berücksichtigen, wenn ich darüber nachdenke,welche Beziehungsform ich in Zukunft haben möchte?Grundsätzlich gibt es ja zwei Gründe, Polyamor oder Monoamor zu leben.Der eine ist so eine Art Veranlagung.Also bist du vom Typ her eher Mono oder eher Poly veranlagt oder steckst duirgendwo dazwischen? Das ist nämlich ein Spektrum und das kann man gar nicht so an oder aus sagen.Das ist die eine Sache. Also was liegt dir gut? Und die andere Sache ist, was möchtest du?Welche Lebensentscheidung scheint mehr deinen Interessen zu entsprechen?Da fließt natürlich auch mit ein, dass für viele Menschen Polyamor sein auchbedeutet, dass sie von der Gesellschaft nicht so akzeptiert werden und nichtüber so viele Dinge reden können, wie als wenn sie Mono wären.Das dritte Kriterium oder das, was, finde ich, auch eine Rolle spielt,ist, was bin ich für ein Typ abseits von Fragen? Wie bin ich grundsätzlich eifersüchtig?Finde ich es total schön, mit einer Person einen Lebensentwurf zu haben odermag ich eher ganz viele Menschen in meinem Haushalt haben?Also es gibt Fragen, die du dir stellen solltest, abseits dieser beiden Fragen.Also zum Beispiel, bin ich eher ein Mensch, der Ruhe, Stabilität,Gleichförmigkeit mag oder mag ich lieber Abenteuer, Aufregung,immer wieder was Neues lernen, immer wieder neuen Menschen begegnen?Die Frage ist auch, wie mag ich Sexualität? Mag ich die gern mit Menschen,die ich schon lange kenne oder mag ich gern ein bisschen Aufregung dabei?Mag ich viele unterschiedliche Arten von Sexualität, die vielleicht mit einerPerson gar nicht so umsetzbar sind oder habe ich es gern immer gleich?Eine weitere Frage ist, wie stehe ich eigentlich zu Prozessen?Wie stehe ich zu Persönlichkeitsentwicklung und zu emotionaler Arbeit?Denn in der Monoamorie kann ich mich vor dieser Arbeit ein Stück weit mehr drückenals in einer Polyamorie.Und ob ich Prozesse mag und mich da gerne reinstürze und auch Kapazitäten dafürhabe, spielt sicherlich eine Rolle dabei, ob ich Mono oder Poly leben sollte.Auch die Frage der Akzeptanzfähigkeit ist eine wichtige. Also wie gut bist dudarin, dich mit Sachen abzufinden, die von deiner Natur aus nicht so gut passen würden?Also wie gut bist du darin, Sachen zu akzeptieren und dann auch gut zu finden,die du nicht ändern kannst?Das ist bei Menschen sehr unterschiedlich und ist gleichzeitig so eine wichtigeFrage. Also es gibt ja dieses Sprichwort, ich möchte ändern, was ich ändern kann.Ich möchte akzeptieren, was ich nicht ändern kann und ich möchte die Fähigkeit,das eine von dem anderen zu unterscheiden.Das wünscht sich sicherlich jede Person. Und ich glaube aber,dass die Akzeptanzfähigkeit sehr ungleich verteilt ist. Dass es Menschen gibt,die das sehr gut können und dass es andere Menschen gibt, die da sehr drunterleiden. Die kriegen es auch hin, aber denen geht es nicht gut damit.Und es gibt Menschen, die können ganz gut auch Sachen akzeptieren,die jetzt nicht ihre erste Wahl wären.Sachen, die sie total abstoßend finden, das können die meisten nicht akzeptieren.Aber Sachen, die von außen kommen, können manche Menschen ganz gut akzeptieren.Und ob du das kannst oder nicht, spielt sicherlich eine Rolle dabei,ob du für Mono gut geeignet bist oder nicht.Und auch die Emotionsstärke spielt meiner Meinung nach eine Rolle.Also wenn du ein Mensch bist, für den Gefühle extrem wichtig sind und die extremlaut sind und das für dich in deinem Leben bei Entscheidungen eine hohe Relevanzhat, dann könnte es vielleicht auch sein, dass du dich in der Polyamorie ein bisschen wohler fühlst.Weil dort häufiger bedürfnisorientiert und gefühlsorientiert gelebt wird unddu dann vermutlich deine Emotionsstärke besser ausleben kannst und auch aufgefangen bekommst.Und es gibt natürlich noch ganz viele andere Kriterien, die ich jetzt nichterwähnt habe, die ich vergessen habe, die ich für irrelevant halte.Aber die für dich durchaus eine Relevanz haben.Also was bist du für ein Typ Mensch? Wie möchtest du leben im Alltag?Magst du lieber viel Kontakt oder wenig? Magst du Intensität oder nicht?Das sind alles Sachen, die für die Frage, bin ich bei Mono aktuell richtig oderbin ich bei Poly aktuell richtig oder bin ich bei Offen aktuell richtig odervielleicht beziehungsanarchistisch, die dabei eine Rolle spielen.So, jetzt haben wir die Gründe für die Rückkehr. Da gibt es mannigfaltig viele.Die Kriterien, da sind das Spektrum, in dem ich genetisch bin,das Spektrum, in dem ich lebensentscheidungstechnisch bin und das Spektrum,in dem ich insgesamt als Typ bin, eine Rolle.Und jetzt komme ich zu der Frage, wie mache ich das eigentlich?Da gibt es sicherlich zu bedenken, dass es eben unterschiedliche Ausgangssituationen gibt.Wenn du Single bist, dann ist das sicherlich leichter, als wenn du bereits ineiner Partnerschaft bist.Wenn du Single bist, dann kannst du da drüber nachdenken und hoffentlich dieFolge genau hören und dir Sachen notieren und reflektieren, damit du gut vorbereitet bist.Aber im Grunde genommen kannst du es einfach entscheiden. Du kannst einfachentscheiden, ab morgen achte ich darauf, dass die Menschen, mit denen ich eineBeziehung eingehe, erstens wissen, dass ich eine monogame Beziehung möchte,also eine exklusive und zweitens vielleicht, falls das mein Kriterium ist, auch Mono leben wollen.Wenn du den Podcast schon länger hörst, wird das eine Sache sein,die dir sehr geläufig ist.Falls nicht, könnte es sein, dass das relativ neu ist für dich.Die Beziehungsform muss nicht für beide gleich sein.Es ist durchaus möglich, dass ich Mono-Amor lebe, also nur eine Partnerschafthabe in meinem Leben und dass ich aber mit einer Person zusammen bin,die polyamor oder offen lebt und dieAbenteuer oder verbindliche PartnerInnenschaften zusätzlich zu mir hat.Natürlich muss sich das für dich stimmig anfühlen. Es kann durchaus sein,dass du sagst, ich möchte, dass die Person auch Mono ist.Denn da kann es schnell zu einem Ungleichgewicht führen. Aber es kann auch sehrgünstig sein, wenn du zum Beispiel eine Person bist, die sehrgemütlich ihr Leben gestalten möchte und sehr langsam im Alltag gehen möchteund nicht viel Input möchte und viel Stabilität braucht und du eine Person liebstund die auch dich, die sehr viel Input braucht, sehr schnell ist,sehr viel Neues braucht.Dann kann es eine totale Erleichterung sein, dass die Person einfach noch andereMenschen hat, mit der sie ihrevielen Bedürfnisse teilen kann und du nur ausschließlich diese Person.Genau, also wenn du Single bist, dann kannst du einfach gucken,dass du diese beiden Informationen, also was erwarte ich von meiner Partnerpersonund wie möchte ich leben, einfach beim Dating mit einfließen lässt und das dannentsprechend arrangierst.Falls du in einer Beziehung bist, dann solltest du als erstes klären,ob diese Person beziehungsweise diese Personen, falls du Polyamor schon mitmehreren lebst, ob die das auch will, ob die Person oder Personen mitziehen möchten.Grundsätzlich ist es auch möglich, dass du dich ohne die entscheidest.Allerdings, egal ob du erwartest, dass die andere Person dann auch mono lebt,hat diese Person natürlich Änderungen vor sich liegen.Denn es gibt ja zum Beispiel weniger Bedürfnisdruck, wenn ich in einer Polyamorielebe. Denn ich kann meine Bedürfnisse auf mehr Menschen verteilen.Es gibt auch weniger Input, wenn ich in einer Monoamorie lebe.Das hat auch Einfluss auf mein Gegenüber.Es gibt vielleicht ein unfair Gefühl. Selbst wenn ich sage, ich bin voll feindamit, wenn du mehrere Menschen datest und ich nicht, könnte es natürlich sein,dass die andere Personen sagen, aber das fühlt sich einfach unfair an.Das kann ich nicht, das kann ich mir nicht erlauben.Es kann auch, falls du die Entscheidung alleine triffst, eine Verletzung derWir-Denke geben. Also dass die andere Person denkt, Mensch, so eine wichtigeEntscheidung triffst du einfach ohne mich. Das finde ich blöd. Wir sind doch ein Team.Und es kann auch eine Verletzung geben, wenn du diesen Prozess alleine durchgehstund die Entscheidung alleine triffst, wenn eure Beziehung eigentlich so gestaltetist, dass ihr Prozesse gemeinsam durchgeht oder zumindest, dass jede Personbeteiligt wird, was ja bei Herzensmenschen durchaus der Fall ist.Also meine beste Freundin informiere ich auch darüber, wenn ich darüber nachdenke,keine Ahnung, mein Business auszuweiten oder so, weil ich einfach mit diesenPersonen auch reflektiere über das, was in mir geschieht. Und wenn ich dieseEntscheidung alleine treffe und die andere Person gar nicht am Prozess beteilige,kann das verletzend sein.Genau, also das sind die Gründe, warum es nicht unabhängig von deiner Partnerpersonist, wie du dich entscheidest.Theoretisch kannst du das einfach beschließen, aber viel sinnvoller ist es,dass du diese Entscheidung gemeinsam mit deinen Beziehungsmenschen fällst unddass ihr einen sehr achtsamen und mit vielen Informationen,gespickten Entscheidungsprozess habt, der auch lange trägt.Denn Entscheidungen sind nicht per se gut oder schlecht, aber wenn der Prozess,der zu der Entscheidung geführt hat, zu schlecht ist, zu wenig durchdacht,zu wenig die Gefühle beachtend, dann ist das meistens keine nachhaltige Entscheidung.Und solltest du also mit deiner Partnerperson oder mit deinen Partnerpersonenentschließen, dass ihr zusammen wieder in die richtigeMonogamie geht oder dass du in die richtige Monogamie gehst und deine Partnerpersonendich begleiten, dann darf das ähnlich wie eine Öffnung in Babyschritten passieren.Also eine Beziehung zu öffnen ist ein Kulturwechsel und braucht ganz langsameSchritte, in denen Bindungsverletzungen und so auch mitgehalten und ein Stückweit in die Heilung gebracht werden. Und andersrum ist es aber genauso.Ja, es ist, wenn ich mich von der Polyamorie oder der offenen Beziehung in dieMonoamorie bewege, dann mache ich ja auch eine Art Kulturwechsel durch.Denn es gibt einfach ein paar Sachen, da komme ich auch später noch drauf.Die in monoamoren Beziehungen anders laufen als in polyamoren Beziehungen oderin offenen Beziehungen.Und da wieder hinzukommen und sich auch zu verabschieden von dem,was dann eben nicht mehr geht, das ist total wichtig.Das ist auch ein wichtiger Schritt, wenn du von der Monoamorie in die Polyamoriegehst, dass du dich verabschiedest davon, dass es sehr viel weniger exklusiveElemente gibt und dass du vielleicht dieses,klassische Prinz- und Prinzessinnenbild, die auf immer glücklich sind, auch loslassen musst.Also Trauerprozess und sich langsam verabschieden und langsam in die neue Formübergehen ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.Denn wir können das kognitiv alles super beschließen und es kann total vielSinn machen, aber der Kopf ist meistens schneller als der Körper und der Körpermuss halt nachkommen. Die Emotionen, das Nervensystem muss nachkommen und sichmit der neuen Situation erstmal anfreunden.Also auch zurück in die Monogamie darf sehr mit Babyschritten gehen.Selbst wenn du das alleine machst, weil du Single bist, macht es Sinn,sich das bewusst zu machen und zu gucken, von was verabschiede ich mich gerade.Und wenn ich da traurig bin, heißt das nicht, dass das eine falsche Entscheidungist, sondern es heißt einfach, dass die Trauer gewürdigt werden will.Und vielleicht kann sie dir auch helfen, die Elemente, die du betrauerst,ein Stück weit in die neue Beziehungsform mitzuretten.Ich bin immer noch in dem Kapitel, wie mache ich das? Wenn ich Single bin,dann kann ich einfach loslegen mit dem Daten und wenn ich in einer Partnerschaftoder mehreren Partnerschaften bin, dann gibt es ein paar Sachen zu beachtenund zu klären und dann darf das durchaus noch ein bisschen langsamer gehen.Was ich aber machen sollte, ist eben eine bewusste Partnerwahl.Also wenn ich sage, das erwarte ich und das liefere ich, dass ich halt bewusstgucke, ist die Person, die mir gegenüber sitzt, dafür geeignet.An der Stelle ist mir total wichtig, zu sagen, dass ich es nicht für sinnvollhalte, mit Red Flags oder Green Flags zu arbeiten.Also zu sagen, mir Kriterien zu überlegen, die völlig ohne Prüfung darüber entscheiden,ob die Person geeignet ist oder nicht, wie so eine Bewerbungsmappe.Da würde ich von abraten, weil manchmal ist es so, dass die Person zwar eineRed Flag tickt oder eine Green Flag tickt, dass es aber für den Rest eigentlichnicht so eine große Rolle spielt, weil es eben,für viele Sachen auch andere Möglichkeiten gibt.Und nur weil die aktuell nicht passen, heißt es ja nicht, dass das langfristig nicht passt.Denn Beziehungen wachsen und verändern sich. Und wenn ich eine Person date,die aktuell eine Lebensgemeinschaft und zwei zusätzliche Partnerpersonen hat,heißt das nicht, dass sie per se nicht geeignet ist, weil vielleicht befindet,sie sich genau in demselben Prozess wie du und möchte gerne in Richtung Mono gehen.Beziehungen verändern sich und das könnte da auch der Fall sein.Aber es wäre natürlich blauäugig zu denken, naja, die Person passt eigentlichgar nicht, aber die wird sich schon in meine Richtung bewegen. Nee, nee, nee.Also, dass es überhaupt Green Flags und Red Flags gibt, also Sachen,die unbedingt sein müssen oder nicht sein dürfen im roten Bereich oder Sachen,die mir zeigen, dass diese Person die richtige ist im grünen Bereich,es gibt die ja nicht ohne Grund.Es macht schon Sinn zu wissen, was ich will in einer Partnerperson und auchbestimmte Kriterien zu haben.Aber ich würde dir raten, dass du nur sehr wenige Kriterien hast,maximal fünf bis zehn und dass du da auch eine gewisse Offenheit hast.Denn in den meisten Fällen ist es ja nicht schwarz oder weiß.Wenn ich frage, bist du eher ein Mensch, der gerne Prozesse hat und Persönlichkeitsentwicklungmacht oder nicht, eine Frage, die sich durchaus lohnt zu stellen,dann gibt es ja nicht ein 100% oder ein 0%, sondern es gibt auch ganz viel dazwischen.Und wer sagt, wenn ich eine Person habe, die steht zu 67 Prozent da drauf unddie andere nur zu 27, dass die beiden passen oder nicht passen.Also da darf es durchaus eine differenzierte Herangehensweise geben und du darfstdeine Kriterien die ganze Zeit im Kopf haben und auch überprüfen.Ja, wenn du merkst, die Person passt eigentlich super gut, aber es gibt einKriterium, das passt eigentlich überhaupt nicht, zu gucken, nochmal zu prüfen,wie wichtig ist mir dieses Kriterium und wie wahrscheinlich ist es,dass ich mit der Person trotzdem die Beziehung haben kann oder eine Form vonBeziehung haben kann, die mich sehr, sehr glücklich macht.Was ich in dem Prozess, wie mache ich das, wieder in die Monogamie zu kommen,auch definitiv empfehlen kann, ist, noch mehr Wissen anzueignen.Denn, ich habe es gerade schon gesagt, es sollte ein möglichst guter Entscheidungsprozesspassieren und den kann ich eben auch gut machen, wenn ich viel weiß.Wenn ich nicht nur viel weiß, wie es theoretisch geht, Podcast hören,Bücher lesen, mich mit Leuten unterhalten, sondern auch, wie ich mich zu alledem fühle.Weil Gefühle sind vielleicht nicht gut messbar, aber sie sind trotzdem ja einausschlaggebender Faktor. Und Gefühle sind nicht messbar. Und gleichzeitig,wenn ich die Leute frage, auf einer Skala von 0 bis 10, wie stark ist das Gefühl,können sie meistens eine Antwort geben.Und das ist schon Relevanz. Ob mich das ein bisschen stört oder total stört,macht einen Unterschied.Und deswegen zu diesem Wissen, das du dir aneignest, sollte auch Wissen überdich und deine eventuelle zukünftige Partnerperson oder schon die neue Anwärterindazukommen, damit ihr realistisch einschätzen könnt, ob das funktioniert.Also wie mache ich das, indem ich mich möglichst viel über mich,die andere Person und über den Vorgang insgesamt informiere.Und wenn ich darüber nachdenke, wie mache ich das, darf ich auch darüber nachdenken,ob ich das für immer machen möchte oder ob das nur eine Phase ist.Denn das spielt schon eine Rolle. Ich kann eine Weile bestimmt auf Sachen,die mir nicht so wichtig sind, verzichten. Aber kann ich es für immer? Möchte ich das?Also da darf ich wirklich gucken, wenn ich das mache, ist es für immer oderist das eine vorübergehende Zeit? Möchte ich die Zeit vielleicht definierenoder möchte ich erst mal schauen und mich später entscheiden?Diese Frage, ist es für immer oder nicht, die solltest du klären,bevor du da reingehst. Und die solltest du dann auch kommunizieren.Deswegen steht es beim Wie.Denn das sollte deine zukünftige Partnerperson ja wissen, ob das für immer ist oder nur eine Phase.So, mein letzter Punkt ist jetzt, den habe ich Vorsorge genannt,nur weil ich weiß, warum ich das mache, was meine Kriterien für die zukünftigeBeziehungsform sind und wie ich das mache, heißt es ja noch nicht,dass der Prozess abgeschlossen ist.Denn ich werde ja dann eine neue Beziehungsform haben und die kann ich ja mitgestalten im Idealfall.Und da ist dann wirklich die große Frage, was möchte ich mitnehmen?Was von den Kompetenzen, Aspekten, Erfahrungen, was von Polyamorie oder offenenBeziehungen oder Beziehungsanarchie finde ich so gut, dass ich darüber nachdenkenmöchte, sie mit in die Monogamie zu nehmenund auch wirklich prüfen will, ob und wie das geht.Also als Beispiel könnten da sein, dass ich eine andere Form von Transparenzlebe oder dass ich mehr darauf achten möchte, dass ich auch eigene Sachen habe,eigene Hobbys, eigene Räume.Also was möchtest du von deiner vorherigen Lebensweise in die jetzige Lebensweisemitnehmen und auch was möchtest du auf jeden Fall verändern?Und ich sollte auch mir Gedanken darüber machen, wie transparent ich neuen Leuten begegne.Also ich habe schon gesagt, wie du leben willst, also der Zukunftsausblick,der muss sein, meiner Meinung nach. Aber ich sollte auch darüber nachdenken,wie viel von meiner Vergangenheit ich erzählen möchte und mitnehmen möchte.Denn ob ich poly-, beziehungsanarchisch oder offen gelebt habe,das hat ja eine Aussage über mich.Das zeigt schon, dass ich ein bisschen anders ticke als der Mainstream.Und das kann für meine zukünftige Lebensabschnittsgefährtin durchaus relevant sein.Und es kann auch wichtig sein, zu sagen, was du brauchst dafür.In einer Monoamorie dauerhaft glücklich zu sein.Also was darf nicht passieren, aber was muss auf jeden Fall passieren?Es kann sinnvoll sein, eine Klarheit darüber zu geben, wie sicher oder wie unsicherdas langfristig ist, dass du Mono leben möchtest.Und das Letzte ist, dass es wichtig ist, dass du herausfindest,was die andere Person so vorhat.Denn durch deine Offenbarung, wo du herkommst und wie du bisher gelebt hast,kommt das Thema spätestens auf den Tisch deiner Person, mit der du dich gerade unterhältst.Und das Thema Nicht-Monogamie wird auch immer bekannter.Das heißt, es kann sein, dass durch diesen Prozess, dass du das erzählst,die andere Person überhaupt erst auf die Idee kommt, dass das eine Option seinkönnte und dass die dann langfristig gesehen vielleicht gerne Poly leben möchte.All das könnt ihr natürlich nicht mit Sicherheit vorher abklären,aber ihr könntet es zumindest ansprechen, damit es eine Tendenz gibt.Ich sollte als Vorsorge auch daran arbeiten, was kann ich vorbereiten für denFall, dass ich dann in der Monoamorie drinstecke und plötzlich feststelle,puh, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes erscheint wieder grüner.Ich möchte ja ganz oft das, was ich gerade nicht habe.Und für den Fall, dass du in der Monoamorie drinsteckst, wäre es klug zu schauen,was könnte mir helfen, die Farben des Grases auf unserer beider Zaunseiten realistisch einzuschätzen.Denn aus der Ferne erscheinen viele Sachen viel, viel schöner,als sie es tatsächlich sind.Was könnte dir dabei helfen? Könntest du dir eine Liste machen,was du an der Polyamorie blöd fandest?Könntest du dir Kanäle irgendwo hinspeichern, die genau darüber reden?Könntest du einer Freundin erzählen, was du für Zweifel hast,sodass die dich gegebenenfalls daran erinnern oder auch halten kann,wenn solche Zweifel aufkommen?Und das Letzte, was ich dir mitgeben würde für die Vorsorge bei der neuen Beziehungsform,ist, dass du im Kopf hast, dass es ein Kulturunterschied ist.In einer Monoamoren-Bubble zu leben, ist einfach eine ganz andere Kultur,als in einer Polyamoren-Bubble zu leben. Jetzt will ich nicht sagen,dass alles, was ich gerade Polyamorie oder Monoamorie zuordne,auch wirklich so sein muss.Aber es gibt schon Tendenzen, was wo häufiger gelebt wird.Zum Beispiel das Thema Konsens und Freiwilligkeit wird in einer Monoamorie deutlichkleiner gehangen und in unserer Gesellschaft deutlich kleiner gehangen als inPolyamoren und offenen Räumen.Und das darf ich bedenken. Wie groß ist mein Freiheitsdrang?Wie groß, wie sehr muss ich damit kämpfen, wenn ich mich nicht selbstbestimmt fühle?Und beim Kulturunterschied darf ich auch bedenken als zweiten Punkt neben Konsensund Freiwilligkeit die Transparenz.In der Monoamorie in unserer Gesellschaft ist die Transparenz oft nicht sehrhochgehangen. Es wird hochgehangen, dass ich andere Menschen nicht verletzen darf.Aber das bedeutet, dass ich auch nicht immer ehrlich sein kann.Also nicht immer brutal ehrlich jedenfalls.Das sollte ich auch in einer transparenten Gesellschaft nicht sein.Aber die Sachen, die nicht gesagt werden, sind in einer Monoamorie erfahrungsgemäß,mehr als in einer Polyamorie.Und auch das darf ich bedenken. Kann ich damit gut klarkommen?Finde ich das vielleicht sogar super und ist das vielleicht sogar einer derGründe, warum ich gerne in dieandere Richtung möchte, weil mir das andere wirklich zu anstrengend ist.Und ich darf zum Beispiel auch bedenken, dass es in der Monoamorie einen ganzanderen Umgang mit Sex gibt.Es gibt in der Polyamorie und den offenen Beziehungen häufig eine sehr sexpositiveEinstellung. Das heißt, Sexualität begegnet mir viel mehr als in monoamoren Kontexten.Und wenn du dich damit bewusster beschäftigen möchtest, ist vielleicht auchdas Angebot unseres heutigen Sponsors Beducated etwas für dich.Sex macht Spaß, vor allem im Sommer. Ich bin immer wieder überrascht,wie viel ich lerne und wie viel Leichtigkeit ich in das Thema bringen kann,mit gut aufbereiteten und anschaulichen Infos.Gewohnheiten schleichen sich so viel schneller ein, als wir denken.Und zack, erwische ich mich plötzlich dabei, wie ich mitten in einer schönenBegegnung an den Einkaufszettel denke.Nicht, weil ich gestresst bin, sondern, und das hat mich richtig erschreckt,weil ich einfach ein bisschen gelangweilt war.Und das bei der schönsten Nebensache der Welt.Routine ist so schön einfach und killt so schnell die Sinnlichkeit.Beducated hilft genau dabei.Mit über 150 Videokursen von nahbaren ExpertInnen werden dir Tricks und Kniffezu Themen wie Tantra-Quickies für Paare, Dirty Talk und erfrischenden Solo-Sex-Praktiken beigebracht.Schenk deiner Lust die volle Aufmerksamkeit und mach's dir richtig schön.Klick auf den Link in den Shownotes und starte deinen heißen Sommer mit dem Beducated Quiz.Das ist ein kleines Quiz, das dir hilft, die richtigen Kurse zu finden.Mit unserem Link in den Shownotes erhältst du außerdem einen ordentlichen Rabatt.Hol dir deine persönliche Roadmap zu einem lustvolleren Sexleben.Und jetzt danke fürs Zuhören.Und wenn dich die Hintergründe für dieses Sponsoring interessieren,findest du Verwendungszweckgründe und Feedbackmöglichkeiten am Ende.Und nun zurück zur Folge.Und es kann genau ein Grund sein, warum ich in die Monoamorie wechseln möchte.Aber es ist einfach wichtig, das im Kopf zu behalten und auch im Kopf zu behalten,selbst wenn du sagst, ja, ich habe auch wirklich keine Lust mehr,ständig darüber nachzudenken, wo ich das nächste sexuelle Abenteuer herhaben will.Selbst wenn du da ganz klar bist, kann es eben sein, dass du trotzdem manchmaltraurig darüber bist, dass du diese Optionen jetzt nicht mehr hast.Und es gibt bei den Kulturunterschieden zwischen Mono und Poly beziehungsweiseoffen noch ganz viele andere Sachen. Das waren jetzt nur die drei häufigsten.Konsens, Freiwilligkeit, Transparenz, Verletzungen und Sexpositivität, die ich dir hier nenne.Es gibt aber noch viel mehr. Und diesen Kulturunterschied im Kopf zu haben,dass ich auch mal trauern darf, wenn ich das nicht habe, was nicht gleich bedeutet,dass ich das neue blöd finde, das ist einfach wichtig zu bedenken.Genau, also nochmal als Wiederholung bei dem Bereich Vorsorge.Was würde ich mitnehmen, was würde ich nicht mitnehmen? Wie transparent begegne ich neuen Personen?Was kann ich tun oder vorbereiten für den Fall, dass ich doch Zweifel habe beider neuen Beziehungsform?Und welche kulturellen Unterschiede darf ich bedenken und spielen für mich eineRolle für oder gegen die Richtung?So, was ist mein Fazit für die heutige Folge? In die Monoamorie zurückzukehrenoder dich der Monoamorie zuzuwenden, kann total gute Gründe haben und hängtvon einigen Kriterien ab, die ich dir mitgeteilt habe und die du für dich klar haben solltest.Ich kann das allein entscheiden, aber gerade wenn ich meine Herzensmenschenin Prozesse mit einbinde, kann es total sinnvoll sein, das mit der Partnerpersonzu entscheiden und auch die Partnerperson oder Freundin als Reflexionshilfe zu nutzen.Und wenn ich in einer oder mehreren Partnerschaften bin, dann hat egal,ob ich mich nur alleine dafür entscheide oder die andere Person mitgehen muss,hat das Auswirkungen auf meine Partnerperson.Und deswegen sollte ich wirklich überlegen, ob ich die Partnerperson da vonAnfang an mit einbeziehe, aber vom ersten Zweifel an.Und als letzten Block, ich darf die Konsequenzen mitdenken, die das hat.Wenn ich mich für immer entscheiden möchte, kann ich das tragen und woran hängtdas ab? Also der Vorsorgeblock im Grunde genommen.So, damit bin ich am Ende der heutigen Folge. Wir freuen uns immer total über Feedback.Also natürlich freuen wir uns über Lobhudeleien, aber wenn du eine Idee hast,wie wir den Podcast noch besser machen können, wenn du einen Wunsch hast,was dir manchmal fehlt oder manchmal zu viel ist, dann melde dich doch gerne bei uns.Und auch wenn du Folgenvorschläge hast, melde dich bei uns. Oft kommt es dannnicht zustande, weil es schon die eine oder andere Folge in der Richtung gibt.Aber vielleicht gibt es ja tatsächlich noch ein Thema, was wir noch nicht behandelt haben.Oder eine konkrete Frage, die du gern ausgiebig beantwortet haben möchtest,dann schick sie uns gern. Je konkreter dein Wunsch ist, desto besser.Aber je konkreter dein Wunsch ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit,dass ich es ablehne oder dass wir es ablehnen.Weil manchmal kann ich das nicht erfüllen, können wir das nicht erfüllen.Hat halt alles Vor- und Nachteile, wie immer. So, und wie versprochen kommthier nun Transparenz zu der im Podcast geschalteten Werbung.Wir finanzieren damit unsere Infrastruktur, also zum Beispiel die Kosten derProduktion, die Feed-Bereitstellung und die Homepage.Wir prüfen alle Angebote auf deinen Mehrwert und gucken auch,was wir davon halten. Also wir werden nichts empfehlen, wo ich und das Teamnicht eine gute Meinung zu haben. Und wir werden auch auf Unternehmensebeneauf die Sozialverträglichkeit prüfen.Falls du Gedanken oder Meinungen dazu hast, teile uns das gern mit.Der Podcast lebt und verändert sich und dafür brauchen wir auch die Meinungderer, für die er ist. Grundsätzlich, nicht nur bei diesem Thema.So, und jetzt wünsche ich noch einen fantastischen Resttag und hoffe,dass du das nächste Mal wieder einschaltest bei Mono, Poly & Co. Bis dann!Wie schön, dass du bei der heutigen Folge dabei warst. Wir freuen uns,wenn du etwas Wertvolles mitnehmen konntest. Vielleicht magst du es dir kurz notieren?Gab es einen Aha-Moment? Möchtest du etwas vom Gesagten umsetzen?Gibt es jemanden, mit dem du die Folge diskutieren möchtest?Geh für dich los und mach dein Leben lebenswerter.Und vergiss nicht, jede Person darf fühlen, was sie fühlt und hat gute Gründe für alles, was sie tut.Also sei verständnisvoll mit dir und mit deinen Herzensmenschen. So geht alles leicht.
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