Mono, Poly & Co

Dein Wissens-Podcast rund um Beziehungsgestaltung

#0 - Trailer

Folge 0

14.09.2023 20 min Sonja Jüngling

Zusammenfassung & Show Notes

Dich erwartet heute ein Ausblick auf die Inhalte und Hintergrundinformationen zum Podcast.

Zukünftig gibt es hier knackige Episoden mit Substanz sowie mit (teilweise) wissenschaftlichem Hintergrund. Unser Fokus liegt dabei auf Vielfalt aus unterschiedlichen Perspektiven (mono, poly, queer, kink u.a.). Im Wechsel dazu wird es Ausschnitte aus Sonjas Paar-Beratungs-Praxis geben. 

Als weitere Anlaufstellen gibt es Sonjas BeziehungsFAQten auf Youtube (https://www.youtube.com/@sonjajuengling_embrace), PERLE (Polyamorer ERLEbnisaustausch) zur digitalen Vernetzung im deutschsprachigen Raum, PAN (PolyAmores Netzwerk) e.V. als Vernetzung in Präsenz, Polyamorie e.V. als Repräsentation in der Öffentlichkeit sowie den momentan pausierenden PolyReader (Lesezirkel mit wissenschaftlichen Texten), aus dem der Podcast “Polysophie” entstanden ist.




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Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️

Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

Transkript

Hello zusammen! Ich starte auch in dieser Folge mit einem Ausblick, damit du entscheiden kannst, ob diese individuelle Mopoko-Folge etwas für dich ist. Ich erkläre heute alles, was du wissen musst, um zu entscheiden, ob der Podcast etwas für dich ist und wie du den Podcast nutzen kannst. Ich erkläre, worum es geht, wer wir sind und warum wir das machen. Also, du suchst konkrete Tipps und Handwerkszeug zur Verbesserung von allen Formen von Beziehungen, dann bist du bei uns richtig. Oder du suchst ein praktisches Nachschlagewerk mit Quellen und Verweisen, dann bist du auch bei uns richtig, denn unseren Podcast kann man auch lesen. Wir haben tolle Transkripte und Tools und Werkzeuge und die findest du auf mucpoco-podcast.de. Also, der Podcast ist etwas für dich, wenn du zum Beispiel immer wieder merkst, dass du in Beziehung und Sexualität anders denkst als dein Umfeld und einfach nicht weißt, an wen du dich wenden kannst. Oder er ist was für dich, wenn du unbeantwortete Fragen hast, die du sonst nie nirgendwo untergebracht kriegst. Oder du fragst dich, ob Polyamorie oder offene Beziehungen eine Option für dich sein könnten. Oder du entdeckst, dass du in jeder Beziehung die gleichen Muster hast und dass du da einfach nicht rauskommst und dass du satt bist, immer entweder den gleichen Menschen zu begegnen oder die gleichen Probleme zu haben. Du möchtest endlich lernen, wie es geht, Beziehungen zu gestalten und mitzuwirken und nicht nur hilfloses Opfer zu sein, wenn alles wieder und wieder vor die Hunde geht. Dann bist du hier genau richtig. Also, worum geht es in diesem Podcast und was erwartet dich? In unserem Podcast geht es im Grunde genommen um all die Themen, die ich gerade angesprochen habe. Wir haben eine ganz furchtbar lange Liste, wo einfach Themen drin sind wie Beziehungsöffnung, wie Eifersucht, aber auch wie Grenzen setzen, was ist People-Pleasertum, wie kann ich mich um mich sorgen, was ist Selbstversorge, all diese Themen. Also alles, was irgendwie wichtig ist, um gute Beziehungen zu führen, findest du in unserem Podcast. Und das Besondere an uns ist, dass wir das ganze Spektrum an Vielfalt in Bezug auf sexuelle, romantische und geschlechtliche Orientierung mitdenken. Das heißt, wir gehen nicht von der cis-mono-heteronormativen Welt aus, sondern wir denken die mit, aber wir denken auch alles andere mit. Also ob du nun queer im Sinne von sexueller Orientierung bist, also ob du Homo, Hetero, Bi, Pan oder sonst was bist. Ob du queer im Sinne von romantischer Vielfalt bist, also Mono, Poly, offene Beziehung, Beziehungsanarchie. Oder ob du queer in Bezug auf geschlechtliche Orientierung bist oder geschlechtliche Identität. Also zum Beispiel, dass du dich nicht cisgeschlechtlich zuordnest. Dass du mit dem dir bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht einverstanden bist. Oder irgendein anderes Spektrum für dich als richtig empfindest. Genau, also wir decken jetzt ganze Spektrum an. Das heißt, wir denken Beziehung anders und damit meinen wir nicht nur Polyamorie, sondern auch zum Beispiel die Frage, ob du und deine Partnerperson ein gemeinsames Schlafzimmer haben müssen, wenn ihr in einer Beziehung seid. Oder was du im Fall eines Crushes auf eine Freundin tun kannst und ob du das jemandem sagen darfst, wie du mit den Gefühlen umgehst und was du machen kannst, wenn du was erreichen willst. Also welche Verbindungen es da gibt. Wir versuchen das zu erklären, wie du Gefühle transportieren und mit ihnen umgehen und sie auch beeinflussen kannst. Und wir sprechen zum Beispiel auch darüber, wie du damit umgehen sollst, wenn du eine Partnerperson hast, deren sexuelle Vorliebe so überhaupt nicht zu dem passt, was du gerne hast. Heißt das dann Trennung? Also hier findest du Antworten auf solche Fragen, weil das sind üblicherweise Sachen, die in der Cis-Hetero-Mono-Welt, also im Mainstream als Dealbreaker, also als Ende der Beziehung oder als Hinweis genommen werden, dass die Beziehung nicht möglich ist. Und das sehen wir halt anders. Wir glauben, dass jede Beziehung individuell gestaltet werden kann und dass es sehr viel mehr Spielraum gibt, als es unsere Medien manchmal glauben machen möchten. Also Toleranz und ein wohlwollendes Miteinander sind für uns dabei zentral. Also dass jede Person sein darf, wie sie ist, egal ob es in Anführungsstrichen normal ist, also üblich oder ob es abseits des Mainstream ist. Denn das Leben ist Vielfalt. Unsere Erde ist nur so voll bevölkert mit so unterschiedlichen Lebewesen, weil wir eben von Anfang an auf Vielfalt setzen. Und das wollen wir auch im Podcast mit abbilden. Deswegen versuchen wir auch sprachlich alle mitzudenken. Ich versuche also immer zu gendern. Manchmal gelingt mir das, manchmal gelingt mir das nicht. Ich benutze ganz häufig, ich weiß nicht, wie diese Art der Genderei heißt. Ich glaube, Gendern nach Fettberg mit V. Nämlich, wenn du ein Y an die Worte dranhängst. Also nicht Freundinnen oder. Freunde und Freundinnen, sondern Freundis. Also wenn du das irgendwann mal hörst, Partnys, das ist einfach eine gegenderte Version, die alles mitdenkt. Weil das gefällt mir eben bei Freunde und Freundinnen nicht. Dass dann die nicht binären Personen oder die, die sich weder dem einen noch dem anderen zugeordnet fühlen oder sicher fühlen, dass die dann nicht mitgedacht werden. Und bei Freundis ist das halt der Fall. Was ist für unseren Podcast noch wichtig und was erwartet dich noch? Wir haben keine wirtschaftlichen Interessen. Es gibt bei uns vielleicht mal irgendwann Werbung für Veranstaltungen. Vielleicht werden wir auch irgendwann in Zukunft mal für das ein oder andere gute Unternehmen werben und davon unsere Logistik bezahlen lassen. Aber grundsätzlich ist das ein ehrenamtliches Projekt. Und das heißt, du kannst dich beim Hören und Lesen ganz mit dir und deinen Nöten und Wünschen beschäftigen, weil wir keine unterschwelligen Agenden haben. Wir wollen dich in keine Kurse reinbringen. Wir wollen dich zu nichts überreden, außer dass du glücklich bist. Und das finden wir total schön und das ist auch der Grund, warum wir ehrenamtlich bleiben wollen. Jetzt habe ich ganz viel darüber geredet, was wir machen und möchte dir jetzt noch mitteilen, wie wir das machen. Denn es gibt unterschiedliche Folgenformate. Wir haben einmal Wissensfolgen oder Themenfolgen. Da geht es um ein ganz konkretes Thema mit viel Wissen und Hintergrund, was für deine Beziehungswelt nützlich sein kann. Also da sind manchmal Tools drin und da sind Hinweise und Sichtweisen drin. Allerdings sind die natürlich nicht die absolute Wahrheit. Manchmal unterlege ich das mit Studien, manchmal kann ich das nicht, manchmal ist es aus meiner Erfahrung aus, manchmal ist es aus der Erfahrung der Polyamoronszene raus. Wenn du für eine Sache, die ich sage, einen Beweis möchtest, schreib uns gern an und wir gucken dann, ob es dafür einen Beweis gibt. Das Problem an Beziehungssachen ist ja, es gibt da kein richtig oder falsch. Natürlich gibt es für mich ein richtig oder falsch und für dich auch, aber es gibt kein generelles richtig oder falsch in Beziehungen. Es gibt Dinge, die haben Vor- und Nachteile und deswegen gibt es üblicherweise auch für viele Aussagen, die ich hier sage oder die in der Polyamor-Szene oder in der Beziehungswelt völlig üblich sind, gibt es keine Beweise. Aber danach fragen kannst du trotzdem und wir versuchen die auch immer mitzuliefern in den Wissensfolgen. Genau, diese Wissensfolgen sind natürlich wie alle anderen Folgen auch über unsere Suchfunktion auffindbar. Das heißt, wenn du zum Beispiel ein Thema mit Abgrenzung hast, kannst du danach einfach auf unserer Seite suchen. Du kannst auch nach Grenzen oder Grenzensätzen suchen. Manchmal muss man die Worte etwas variieren, aber unsere Suchfunktion ist uns total wichtig und deswegen heißen die Titel auch zum Beispiel Geh wie Grenzen, weil es eben um diese Worte geht und du danach suchen kannst. Ein weiteres Format neben den Wissens- oder Themenfolgen sind die Praxisfolgen. Das war früher ein konkretes anonymisiertes Beispiel, das ich aus zwei Fällen zusammengewurschtelt habe und wo ich dann den Fallverlauf benannt habe. Und wir haben aus verschiedenen Gründen uns dazu entschieden, dass wir jetzt das ein bisschen anders machen. Die Praxisfolgen sind jetzt drei Aspekte zum Thema der Wissensfolge, die ich in meiner Praxis beobachte und die dann aber auch gleich eine Lösung mitliefert. Also Wissensfolgen, Praxisfolgen, Interviews gibt es dann noch. Auch da spreche ich mit Menschen, die ihre Beziehungswelt teilen müssen, weil da irgendwie ein Aspekt bei ist, den ich spannend finde. Also solche Interviewpartners wähle üblicherweise ich aus oder die treten von sich aus an uns heran. Dann gibt es Gespräche mit ExpertInnen, die bestimmte Aspekte beleuchten. Also zum Beispiel ist der Mensch für Monogamie gemacht oder wie gestalte ich einen sexuellen Raum? Ja, die kommen aus meinem Team oder die werden an uns herangetragen. Und dann gibt es noch Menschen, die ein Thema haben, was vielleicht mit der Beziehung irgendwie related ist und wo unser Team denkt, das könnte eine bereichernde Person sein für den Podcast. Genau. Dann gibt es noch Sonderfolgen. In den Sonderfolgen machen wir, was wir wollen. Wir machen vielleicht einen Rückblick, einen Jahresrückblick oder ein Thema, das uns so interessiert, aber eigentlich nicht so wirklich mit Beziehungen zu tun hat oder mit dem Podcast zu tun hat. Oder wir feiern Weihnachten oder erzählen, wie der Podcast entstanden ist. Also da machen wir einfach, was wir wollen. Und die kommen auch immer mal wieder. Und dann gibt es noch FAQs. Früher waren das eigene Folgen, die ich mit Menschen aus dem Team aufgenommen habe. Im Moment machen wir das so, dass wir, wenn wir Fragen von euch bekommen und da möchten wir keine ganze Folge draus machen, dann hängen wir einfach die Beantwortung der Frage an die Folge, wozu die Frage gut passt. Ob wir das weiterhin so machen werden, weiß ich noch nicht. Müssen wir mal gucken. Genau. Was ist der Hintergrund und die Mission dieses Podcasts? Das ist uns eben auch immer wieder total wichtig. Warum machen wir das eigentlich? Und das habe ich schon ein paar Mal gesagt. Der Podcast ist ein ehrenamtliches Projekt. Wir finanzieren durch Spenden unsere Logistik und Infrastruktur und arbeiten ansonsten kostenlos. Natürlich haben wir alle Vorteile, das zu machen. Menschen sind ja sehr kosten-nutzend orientiert. Das ist vielleicht Selbstwirksamkeit. Vielleicht ist es Sichtbarkeit vom Thema. Vielleicht ist es einfach Freude an der Arbeit mit dem Podcast. Freude daran, etwas zu erschaffen. Genau, also für uns bringt es schon was, aber es bringt uns keinen monetären Vorteil. Und einer der Gründe, warum wir das so machen, ist eben, dass wir Freude an der Sache haben wollen und dass wir uns auf den Inhalt konzentrieren wollen und nicht von Klickzahlen oder Sponsoren abhängig sein wollen. Heißt wie gesagt nicht, dass es nicht mal Sponsoren gibt, aber die sind dann eben dafür da, einen Besuch bei der Buffetwo zu finanzieren oder einen Flyer drungen zu lassen oder so, damit ich das nicht aus meinem Konto bezahlen muss. Denn der Podcast ist mein Projekt und das läuft halt alles über mein Unternehmen. Und wenn wir Druck haben von Sponsoren oder Klickzahlen, dann würde das Randthemen ausschließen, weil natürlich Mainstream einfach besser läuft als Randthemen. Und wir wollen ja genau das Gegenteil erreichen. Wir wollen neben den klassischen Beziehungsthemen und neben den klassischen Geschlechtlichkeiten, neben den klassischen Lebensweisen, wollen wir eben auch Sachen sichtbar machen, die eben am Rand dieser Gesellschaft sind oder sich zumindest so anfühlen. Manchmal ist das ja gar nicht so. Wir wollen Raum schaffen für Themen, Fragen und Inhalte, die im Mainstream oft nicht mitgedacht werden. Und was ist das Ziel unseres Podcasts? Wir wollen offene Beziehung Polyamorie, Queerness, Kink bekannter machen und normalisieren helfen. Wir wollen jeder Person wissen und wirkliche Möglichkeit geben, sich zu entscheiden, wie sie leben möchte und zwar niederschwellig und frei verfügbar, weil wir eben an Solidarität glauben. Und ja, es wäre schön, wenn Geld nicht das einzige Machtmittel wäre, aber im Moment ist es das nun mal. Und deswegen ist es wichtig, auch Menschen mitzudenken, die davon nicht so viel zur Verfügung haben. Wir wollen Handwerkszeug vermitteln und zeigen, wie das ganz praktisch geht. Und wir wollen dir das Gefühl geben, nicht allein zu sein mit deinen Ideen und Fragen und dich einfach nicht alleine zu fühlen, egal wo du sitzt im deutschsprachigen Raum. Wir wollen Vielfalt sichtbarer machen und vor allem Toleranz unterstützen. Das ist uns ganz wichtig, dass wir lernen, miteinander zu leben, egal ob wir die andere Person bescheuert finden oder nicht. Und dazu gehört, das habe ich oben schon erwähnt, auch eine gut gefleckte Homepage mit religierten Transkripten und Tools und Infos für euch, für alle Leute, die eher lesen als hören wollen. Der Podcast ist also auch für die anderen Menschen. Genau, jetzt gibt es noch ein bisschen Infos dazu, warum gibt es diesen Podcast überhaupt und wie ist er entstanden? Also ich habe 2021 gegründet und höre total gerne Podcasts und habe ganz viel Beziehungspodcasts auch schon vor der Gründung gehört, weil das schon seit 20 Jahren mein Lieblingsthema ist. Und habe dann aber immer wieder bei meiner Arbeit festgestellt, ich würde gerne auf was verweisen, wo die das nachhören können, weil es gibt so Themen, die wiederhole und wiederhole und wiederhole ich und die klauen uns dann in der Sitzung Geld. Und dann habe ich gedacht, es wäre doch super praktisch, einen Podcast zu haben, wo ich darauf verweisen kann. Und dann habe ich geguckt und gesucht und habe einfach keinen deutschsprachigen Podcast zum Thema Nicht-Monogamie gefunden, weil damit habe ich nämlich angefangen. Und die Engelsprachigen, also damals war das noch nicht so leicht, die einfach in einer anderen Sprache zu hören. Damals gab es das nicht. Und dann habe ich gedacht, okay, dann gibt es nichts, was ich mir vorgestellt habe und habe es erst mal liegen lassen. Und dann habe ich gedacht, ach man, ich versuche es wenigstens mal. Aber dann will ich wenigstens es nicht alleine machen und will Unterstützung haben. Und habe dann nach viel Überlegen ein Konzept geschrieben und es an ein großes Podcasthaus geschickt. Aber die wollten mich nicht. Und dann habe ich wieder überlegt und bla und habe dann einfach mal vielen Leuten davon erzählt und einfach gefragt, was die machen würden. Und dann habe ich 2022 Lou gefunden. Dann haben wir uns ganz viel unterhalten und geplant und überlegt und rumgesponnen und haben dann 2023 zu zweit gestartet. Und haben dann, ich weiß nicht, so ein halbes Jahr oder ein Jahr das auch alles ganz alleine gemacht. Auch wöchentlich. Und irgendwann sind immer mehr Leute dazugekommen. Lou ist also ganz wesentlich mit dafür verantwortlich, dass es diesen Podcast gibt. Aber alle neun, inzwischen neun Leute, sind einfach absolut nicht mehr wegdenkbar, was die Organisation und das Aufstellen dieses Podcastes angeht. Weil es eben nicht nur eine Hörspur ist, sondern eben so viel mehr. Und wir eben auch ein bisschen Anspruch haben, zum Beispiel an die Qualität. Genau. Wer ist denn wir? Und wer macht was? Also. Ich bin Gründerin, Sprecherin und Host. Ich bin Sonja Jüngling. Über mich findet man den Podcast und ich bin das Gesicht des Podcasts. Aber es gibt eben noch ganz viele andere im Hintergrund. Ich werde auf jeden Fall bleiben und werde auch die Stimme bleiben, auch wenn es in Zukunft vielleicht weitere Sprechende gibt. Das wissen wir noch nicht. Aber ich bin auf jeden Fall, werde auf jeden Fall Teil des Teams bleiben, weil das wirklich ein Herzensprojekt ist und mir ganz viel Freude macht und ich einfach so viel schönes Feedback bekomme. Ich werde auf jeden Fall bleiben. Und dann gibt es inzwischen neun Mitarbeitende und die, manche können alles, andere machen nur einen Teil, andere haben nur Spaß an einem Teil, machen deswegen nicht alles. Wir haben zum Beispiel Menschen, die sich ums Schneiden kümmern, die den Merch machen, die die Homepage machen, die die Transkripte machen, die die Shownotes machen, die den Sound machen, die die Musik machen, die Ideen einbringen. Mainstream-Meinungen widersprechen, die gibt es bei uns ja auch. Wenn wir unser zweiwöchentliches Podcast-Meeting haben, dann kommt es durchaus vor, dass sich fünf Leute total einig sind. Dann kommt eine Person und sagt, na ja, aber. Das macht manchmal den Prozess sehr langsam, aber macht ihn auf jeden Fall total spannend. Und es gibt ganz viele Folgen, die eben durch diese Vielfalt und dieses Ja-Aber total bereichert werden. Genau, und es gibt in unserem Team total viele Berufsfelder, deren Fähigkeiten wir auch nutzen. Ich möchte die Berufsfelder jetzt gar nicht aufzählen, aber es gibt da einfach eine wahnsinnige Vielfalt und es gibt Leute, die stecken total viel Zeit in den Podcasts und es gibt Leute, die stecken eher weniger Zeit in den Podcasts und das ist ganz unterschiedlich. Wir sind ein ziemlich buntes und sehr queeres Team, wo es einfach viel Vielfalt gibt und das ist total schön und wir freuen uns immer über Zuwachs. Und ich rede die ganze Zeit über Randthemen und nicht Mainstream, aber wir brauchen natürlich bei uns auch Mainstream. Und letztendlich möchte ich deswegen nochmal ganz explizit erwähnen, dass wir gerne auch den Durchschnitt Otto Normalverbraucher, Verbraucherin brauchen, die im monogamen Spektrum unterwegs ist und dort auch bleiben will. Also ihr seid alle willkommen auch auf. Die normalos, in Anführungsstrichen. Gerade über die freuen wir uns natürlich total, weil wenn wir Widerspruch im Podcast-Team haben, steigert das die Qualität. Genau. Wie kannst du den Podcast nutzen? Du kannst natürlich einfach jede Folge hören und dich freuen, immer dann, wenn neue Folgen rauskommen. Du kannst konkret nach Themen suchen und nur die hören oder nur die lesen. Du kannst die für dich relevante Folge vielleicht sogar mehrfach hören und dir was notieren und damit arbeiten, weil ich rede ja manchmal ganz schön schnell und dicht. Und ja, da kann es schon sinnvoll sein, sich das mal aufzuschreiben, weil man vergisst dann ja auch ganz viel. Und handschriftlich notieren hält auf jeden Fall länger. Du kannst natürlich die für dich relevanten Folgen auch mit deinen Beziehungsmenschen hören und dann diskutieren, wie ihr es gestalten wollt. Oder du kannst die Folgen empfehlen an die Menschen, mit denen du darüber reden möchtest. Und an der Stelle ist mir so wichtig, jede Beziehung ist individuell und immer eine Work in Progress. Also es gibt keine Standardlösungen. Es gibt vielleicht Lösungen, die bei mehr Menschen funktionieren und Lösungen, die bei weniger Menschen funktionieren. Aber es gibt keine Standardlösungen. Und vor allen Dingen ist jede Beziehung eine Work in Progress, weil die verändert sich und verändert sich und verändert sich. So richtig fertig ist Mensch nie. Aber wir können uns natürlich darüber freuen, wenn es nach ruhig Gefahr Wasser gibt und kein Drama. Du kannst auch mithilfe des Podcasts herausfinden, ob vielleicht eine zusätzliche Unterstützung von realen Menschen, die Profis sind oder bekannte Freunde, was auch immer, sinnvoll sein könnte. Weil manchmal kommt man eben alleine einfach nicht weiter und da kann es total hilfreich sein, um Unterstützung zu bitten. Und an dieser Stelle sei natürlich erwähnt, dass dieser Podcast kein Ersatz für eine Therapie oder Beratung sein kann. Und natürlich kannst du auch immer wieder bei uns nachfragen oder Hinweise geben. Du kannst den Podcast an Menschen weiterleiten, relevante andere Podcasts auf uns als Interviewpartners hinweisen. und insgesamt den Podcast unterstützen. Und jetzt bin ich schon am Ende der Folge, 20 Minuten, viel zu lang, bei mir normal, leider. Also, wenn du lernen willst, wenn du Beziehungen gestalten wirst, hör rein und nutz den Podcast so, wie du ihn brauchst. Es gibt keine monetären Interessen und wir freuen uns deswegen einfach darüber, wenn du mit unserer Hilfe ein bisschen glücklicher bist. Und wenn das der Fall ist, schreib uns doch, da freuen wir uns immer drüber. Und jetzt wünsche ich einen fantastischen Resttag.

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